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DAMPFKESSEL IM FRÜHEREN DAMPFZEITALTER 

 

Dampf war die treibende Kraft während der industriellen Revolution; er wurde genutzt, um die riesigen Textilmühlen, Dampflokomotiven und Ozeanriesen der damaligen Zeit anzutreiben.

 

In jenen Tagen funktionierten die Dampfkessel wie die üblichen Haushaltskessel, wo eine Wassermenge in einem Behälter erhitzt und der Dampf durch die Auslasstülle herausgedrückt wurde.

 

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Einer dieser Dampfkessel war der berühmte Lancashire Kessel, der zur damaligen Zeit am fortschrittlichsten war. In diesem Kessel wurde Kohle als Brennstoff benutzt, um die beiden Heizrohre zu beheizen, die in einer Windung wiederum das Wasser erhitzten, das sie umgab. 

Jedoch gehörte zu einem der vielen Nachteile des alten Kesseldesigns die Explosionsgefahr, die mit alarmierender Häufigkeit zu Tod oder schweren Verletzungen führten. Diese Tragödien wurden in der damaligen Zeit als eine Fügung Gottes angesehen. Heute wissen wir jedoch, dass sie eine Folge dieser besonderen Methode der Dampfproduktion waren.

Das heiße Wasser steht innerhalb eines Rauchrohrkessels unter dem selben Druck wie der Dampf; eine Störung am Außengehäuse führt zu einer Ausdehnung des Wassers auf das 1.600-fache seines Volumens in weniger als einer Sekunde – und bewirkt dadurch eine verheerende Explosion. Das geschieht vermutlich, wenn der Wasserstand im Heißwasserkessel auf einen gefährlich niedrigen Stand fällt.

 

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Der zeitliche Aspekt spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Es ist nicht schwer, sich auszumalen, wie lange es brauchte, um das Wasser zu erhitzen. Der Vorgang wurde eher in Stunden als in Minuten gemessen, weil diese große Masse Stahl und Wasser zuvor erhitzt werden musste, bevor der Dampfdruck aufgebaut werden konnte. Das bedeutet, dass die Heißwasserkessel früh genug gestartet werden mussten, wenn sie benötigt wurden – oder man musste sie im Leerlauf betreiben, falls Dampf benötigt wurde. Die inhärente Verzögerung der Rückmeldung bedeutete auch, dass der Dampfkessel groß genug sein musste, um variierende Dampfmengen zu erzeugen.

Diese alten Kessel sind frühe Versionen der horizontal zylindrisch geformten Rauchrohrkessel, die wir aus heutiger Zeit kennen. Natürlich wurden Verbesserungen beim Rauchrohrdesign vorgenommen, wo es möglich war.

 

Aber warum kam niemand mit einer anderen Methode der Dampfproduktion, die solche Nachteile ausschlossen? Nun, jemand ergriff die Initiative!

 

Anstatt eine große Menge Wasser und Stahl zu erhitzen – erhitzten sie nur eine sehr kleine Menge Wasser und Stahl.

 

   
 

DAS NEUE DAMPFZEITALTER

 

Dies wurde möglich, indem das Wasser durch die Innenseite eines erhitzten, spiralförmigen Rohres mit geringem Durchmesser gepumpt wurde, so dass kaltes Wasser an einem Ende hinein fließt und Hochdruckdampf am anderen Ende herauskommt. Der Clayton Dampferzeuger mit seinem einzigartigen Design macht genau das. Anstatt des gewohnten Dampflokomotivenbildes eines Heizkessels haben wir nun einen kompakten Dampfkessel mit überwältigenden Vorteilen für die industrielle Welt, in der wir heute leben.

Der Clayton Dampferzeuger verwendet nur drei Hauptkomponenten: Sie bestehen aus einer speziellen Pumpe, einer speziellen Wasserrohrschlange und einem speziellen Dampfabscheider. Das Wasser wird erhitzt, wenn es durch die Heizspirale gepumpt wird; anschließend wird es dem Dampfwasserabscheider zugeführt, um trockenen Dampf von höchster Qualität zu produzieren.

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Schließlich gehörten alle Riesen aus schwerem Stahl und mit großen Wassermengen der Vergangenheit an, an deren Stelle kleine Dampfkessel rückten, die bereits fünf Minuten nach dem Umlegen des Schalters hochfahren und Dampf produzieren. Die Rückmeldung gleicht mehr einem Rennwagen als einem Öltanker, während des Betriebs wird der Dampffluss mit der Pumpengeschwindigkeit und der Wärmequelle synchronisiert – so kann er bei unerreichter Brennstoffausbeute in Sekundenschnelle hoch- und runtergefahren werden. Wird der Heißwasserkessel am Ende eines Arbeitstages nicht länger benötigt, lässt er sich gemeinsam mit der Betriebsbeleuchtung einfach ausschalten und spart so kostbare Energie.

Das grundlegende Betriebsprinzip bietet Vorzüge, die positiven Einfluss auf eine Reihe weiterer Kriterien haben. Damit sind nicht nur das schnelle Hochfahren, die schnelle Rückmeldung, kleine Abmessungen, geringes Gewicht, geringe Laufkosten, automatischer und zuverlässiger Betrieb gemeint.

 

 

 

Viele Leute sind der Ansicht, dass der größte Vorteil eines Clayton Dampferzeugers – verglichen mit einem Rauchrohrkessel – bei Sicherheitsaspekt liegt. Die Möglichkeit einer Dampfexplosion besteht nicht länger. Es ist noch nicht einmal notwendig, den Wasserstand zu prüfen – weil es eben keinen gibt. Demnach wurde das Risiko, das früher eine ständige Gefahr darstellte, nun vollständig ausgeräumt. Tatsächlich kann der Clayton Dampferzeuger ohne die Beaufsichtigung durch einen Bediener bei selbst hohem Dampfdruck sowie hohen Temperaturen laufen.

 

Die meisten der fortschrittlichen Weltunternehmen und Institutionen, die Dampf in ihrer Produktion oder in ihrem Prozess nutzen, arbeiten bereits mit Clayton Dampferzeugern.

Das traditionelle Bild des horizontalen, zylindrischen Dampfkessels, der Geschichte geschrieben hat, musste dem heutigen vertikalen Hochleistungs-Dampferzeuger von Clayton Platz machen.

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